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Abschied voller Spuren: 185 Lehr- und Fachpersonen gehen in den wohlverdienten Ruhestand

Die feierliche Verabschiedung im Hotel Seeburg Luzern bot den perfekten Rahmen, um die 185 Lehr- und Fachpersonen, die per Ende dieses Schuljahres pensioniert werden, gebührend zu würdigen. «Ihr habt Spuren hinterlassen» hiess es in der Würdigung durch Bildungsdirektor Armin Hartmann und die Dienststellenleitenden.

Lehrpersonen Pension
Mit Applaus in die Pension: Verabschiedungsfeier im Hotel Seeburg Luzern.

Für Bildungs- und Kulturdirektor Armin Hartmann ist diese feierliche Verabschiedung der Mitarbeitenden aus dem Schuldienst «einer der Höhepunkte des Jahres». Es sei ihm eine Ehre und Freude, bei diesem Anlass dabei zu sein, um gemeinsam die meist langjährigen Karrieren zu feiern und den verdienten Dank auszusprechen, sagte der Regierungsrat in seiner Würdigung. Rund 120 Lehr- und Fachpersonen der Schuldienste sowie Tagesstrukturen hatten die Einladung für die Feier angenommen. Durch den Anlass führte Martina Krieg, Dienststellenleiterin Volksschulbildung. Sie erinnerte sich in ihrem Grusswort an Geschichten aus ihrer eigenen Lehrtätigkeit – und die Freude darüber, wie Schülerinnen und Schüler erfolgreich ihren Weg in eine erfüllte Berufstätigkeit gefunden haben.

Martina Krieg, Leiterin Dienststelle Volksschulbildung führte durch den feierlichen Nachmittag.
Martina Krieg, Leiterin Dienststelle Volksschulbildung führte durch den feierlichen Nachmittag.
Bildungsdirektor Armin Hartmann würdigt in seiner Ansprache das langjährige und grosse Wirken der Lehr- und Fachpersonen
Bildungsdirektor Armin Hartmann würdigt in seiner Ansprache das langjährige und grosse Wirken der Lehr- und Fachpersonen

Herzblut und Zufriedenheit

«Es berührt mich, wenn ich an der Pensionierungsfeier Menschen treffe, die ihren Beruf mit Herzblut ausgeübt haben und die ihr Arbeitsleben mit einer stimmigen inneren Zufriedenheit Revue passieren lassen, so Regierungsrat Hartmann in seiner Ansprache. Dabei stehe am Ende vor allem die Aufgabe selbst im Vordergrund, die von den Lehr- und Fachkräften mit professionellem Wissen, langjähriger Berufserfahrung und pädagogischem Geschick erfüllt wurde. «Es ist die tägliche Arbeit mit den Kindern und das Privileg, miterleben zu dürfen, wie aus ihnen Jugendliche und Erwachsene werden, die den Beruf so besonders machen. Zu sehen, wie Schülerinnen und Schüler Fortschritte machen und wie der eigene, persönliche Beitrag die Zukunft der kommenden Generationen positiv beeinflussen kann – das mache den Kern dieser wertvollen Arbeit aus», so Hartmann. 

Mehr als nur Unterricht: Die Begegnung mit dem Menschen

Gabrijela Pejic-Glisic, Leiterin Dienststelle Gymnasialbildung: "Das Wichtigste geschieht oft ungeplant".
Gabrijela Pejic-Glisic, Leiterin Dienststelle Gymnasialbildung: "Das Wichtigste geschieht oft ungeplant".

Auch Gabrijela Pejic-Glisic, die Leiterin der Dienststelle Gymnasialbildung, schlug in ihrer Rede eine Brücke zu den menschlichen Verbindungen im Schulalltag. Wer auf eine lange Karriere zurückblickt, tut dies meist mit unzähligen Erinnerungen, die weit über den klassischen Lehrstoff hinausgehen: «Offiziell geht es in der Schule um Fächer. Aber wenn Lehrpersonen nach vielen Jahren von ihrem Beruf erzählen, sprechen sie erstaunlich selten über den Stoff. Sie sprechen über Menschen.»

Von all den Lektionen und Prüfungen bleiben oft jene Momente am lebendigsten, in denen etwas Unvorhergesehenes passiert ist – weil genau dort der Mensch sichtbar wird. Die stille Wahrheit des Berufs liege darin, dass man zwar ein Fach unterrichtet, aber in erster Linie Menschen begegnet. Die grösste Lektion sei es daher vielleicht, «dass man planen muss. Und gleichzeitig akzeptieren muss, dass das Wichtigste oft ungeplant geschieht,» so Gabrijela Pejic in ihrem Grusswort.

Ein Wirken, das Generationen prägt

Der tägliche Einsatz der frisch Pensionierten hat Spuren hinterlassen, die weit über das Klassenzimmer hinausreichen. Daniel Preckel, Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung hob in seiner Ansprache hervor, dass die Fachkräfte Generationen von Lernenden in anspruchsvollen und intensiven Lebensphasen begleitet und ihnen emotionale Sicherheit und Gemeinschaft vermittelt haben. 

"Euer Wirken ist nicht vorbei" - Daniel Preckel, Leiter Dienststelle Berufs- und Weiterbildung
"Euer Wirken ist nicht vorbei" - Daniel Preckel, Leiter Dienststelle Berufs- und Weiterbildung

«Eure Arbeit ist nun vorbei. Euer Wirken aber nicht. Ihr werdet weiter in den Köpfen und Herzen und Händen einer ganzen Generation wirken. Ihr habt Spuren hinterlassen. Und Sie haben Persönlichkeiten mitgeprägt, die heute und morgen als kompetente Mitglieder unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen», so Daniel Preckel.

Ein herzliches Dankeschön des Kantons

Zum Abschluss richtete Bildungsdirektor Armin Hartmann ein grosses, wertschätzendes Dankeschön an alle Anwesenden: «Ich danke euch herzlich für alles, was ihr für unsere Schulen geleistet habt - für euren Einsatz und für euer grosses Engagement für die Bildung, die Gesellschaft und den Kanton Luzern. Auch wenn ihr nun neue Wege geht, bleibt ihr für uns ein wichtiger Teil der Schulgemeinschaft.» Denn das Engagement, die Ideen und das Herzblut der vergangenen Jahre waren nicht flüchtig – sie bleiben an unseren Schulen weiterhin spürbar und sichtbar, so Armin Hartmann.

Persönliche Verabschiedung der Lehr- und Fachpersonen durch Bildungsdirektor Armin Hartmann

Impressionen der Feier mit Musik, einem feinen Glas Wein und am festlich gedeckten Tisch. 

Wir wünschen allen frischgebackenen Pensionärinnen und Pensionären von Herzen alles Gute, beste Gesundheit und eine erfüllte Zeit im neuen Lebensabschnitt!

Alle Fotos der Feier stehen hier zum Download bereit: LINK 


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