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Ein Bewohner des HPZ Schüpfheim im Bundeshaus: «Ich möchte Bundesrat werden»

Text: Ueli Eichholzer / Blogredaktion

Bilder: zVg

Ein Traum, ein Handschlag und Tobias Müller steht im Bundeshaus. Was im Herbst 2025 begann, führte den Bewohner des Heilpädagogischen Zentrums Schüpfheim  Tobias Müller einige Monate später mitten in die Frühlingssession in Bern. Auf Einladung von Nationalrat Pius Kaufmann durfte Tobias Müller einen Blick hinter die Kulissen der Schweizer Politik werfen. Ein Tag voller Freude für ihn und ein Zeichen für Inklusion.


In Kürze:

  • Tobias Müller, ein Bewohner des Heilpädagogischen Zentrums HPZ Schüpfheim hat den Traum, Bundesrat zu werden.
  • Nationalrat Pius Kaufmann lädt ihn nach einem spontanen Versprechen beim Jubiläum des HPZ Schüpfheim zum Besuch nach Bern ein.

  • Während einer Führung und von der Besuchertribüne aus erlebt Tobias Müller den parlamentarischen Alltag hautnah.

  • Der Besuch im Bundeshaus wird zu einem besonderen Beispiel für gelebte Teilhabe und Inklusion im politischen Zentrum der Schweiz.


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Tobias Müller durfte den Mitte-Politiker Pius Kaufmann am 16. März 2026 während der Frühlingssession im Bundeshaus in Bern besuchen.

«Ich möchte Bundesrat werden». Dies äussert Tobias Müller, Bewohner des Heilpädagogischen Zentrums HPZ Schüpfheim, im Alltag immer wieder. Bei der Feier zum 50-Jahr-Jubiläum des HPZs setzte er sich deshalb kurzerhand zu Nationalrat Pius Kaufmann und äusserte seinen Traum: Das Bundeshaus von innen zu erleben. Der Mitte-Politiker zögerte nicht und sprach spontan eine Einladung aus.  Diese wurde sogar auf dem weissen Papiertischtuch als Vertrag unterschrieben. Diese Woche durfte Tobias Müller, begleitet von Peter Marty (ehem. Leiter HPZS) und Beat Vogel (Bezugsperson), nun endlich das Bundeshaus in Bern besuchen.

Ein Hauch von Staatsmann

Für Tobias Müller war klar: Wer ins Herz der Demokratie reist, trägt ein Hemd. Der Respekt vor der Sicherheitskontrolle war spürbar. Doch nach genauer Beobachtung der Abläufe meisterte Tobias auch diese Hürde. Unter der imposanten Bundeshauskuppel empfing Pius Kaufmann seine Gäste herzlich. Schon beim ersten Fototermin in der Eingangshalle war Tobias der Stolz anzusehen: Er, flankiert vom Nationalrat, mittendrin im politischen Geschehen.


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Probesitzen im Kommissionszimmer: Tobias Müller durfte sich dank Pius Kaufmann einen Tag lang ein bisschen wie ein Bundesrat fühlen.

Heimatgefühle im Kommissionszimmer

Pius Kaufmann nahm sich viel Zeit für eine exklusive Führung. Er sorgte für Begegnungen auf Augenhöhe, indem er Tobias persönlich verschiedenen Parlamentariern vorstellte: Tobias ist nun mit einer Ratskollegin sogar per Du. Ein Highlight wartete im Kommissionszimmer. «Von hier aus sehen wir bis ins Entlebuch», versprach Kaufmann. Tatsächlich präsentierte der freie Blick am Horizont die Schrattenfluh, ein Moment tiefer Verbundenheit zwischen Bern und der Heimat.

Respekt vor der Arbeit

Auf den Besuchertribünen verfolgte Tobias Müller hochkonzentriert die Debatten. Er lauschte den Worten von Bundesrat Albert Rösti und beobachtete fasziniert die Abstimmungen. Die parlamentarische Atmosphäre und die gut gekleideten Menschen hinterliessen Eindruck.

 

Zum Abschluss zeigte Tobias feines Gespür für die Intensität des Politbetriebs: «Sind die nicht langsam müde? Sie müssen weiterarbeiten und wir gehen wieder nach Hause.» 

 

Dieser Tag war für Tobias weit mehr als ein Ausflug: Er war ein unvergessliches Erlebnis mit Begegnungen auf Augenhöhe, gelebter Inklusion und Teilhabe im demokratischen Herz der Schweiz.



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